06.06.2016

Bild: Antje_Schrupp

Großes Interesse am Feminismus im 21. Jahrhundert

SPD-Frauen luden zur Diskussion mit Antje Schrupp
Feminismus im 21. Jahrhundert – unter diesem Titel stand die Diskussionsveranstaltung mit der Journalistin und Bloggerin Antje Schrupp, zu der die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Münster (ASF) am Mittwoch eingeladen hatte. Knapp 50 Interessierte waren der Einladung gefolgt und trugen zu einer spannenden und engagierten Diskussion bei, in der von der Freiheit der Frauen über queerfeministische Positionen bis hin zur Frage nach veränderten politischen und gesellschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten eine ganze Spannbreite an Themen verhandelt wurde. Antje Schrupp machte dabei deutlich, dass vorhandene gesellschaftliche Strukturen aus feministischer Perspektive in Frage gestellt werden und neu gedacht werden müssten: „Es ist nicht das Ziel feministischer Bewegung, dass Frauen den Männern gleichgestellt werden, indem sie schlicht das Recht erhalten, innerhalb der bestehenden Strukturen mitzuwirken, sondern dass Frauen frei und uneingeschränkt in Beziehung treten, Ideen entwickeln und Gesellschaft (mit)gestalten können“. Schrupp bezieht sich dabei vor allem auf die Tradition italienischer Feministinnen, die seit Mitte der 80er Jahre einen neuen Ansatz des Denkens der Geschlechterdifferenz und der Politik entwickelt haben (mehr unter: www. antjeschrupp.de/diotima). Die engagierte Diskussion im Anschluss an Schrupps Vortrag verdeutlichte, dass feministische Debatten alters- und geschlechtsübergreifend stattfinden und Kontroversen nicht hinderlich sind, sondern produktiv und fruchtbar sein können. „Das Gespräch mit Antje Schrupp hat viele Denkanstöße für unsere politische Arbeit vor Ort gegeben, mit denen wir weiterarbeiten werden. Langfristig geht es um die Verwirklichung einer Unterschiede wertschätzenden und vielfältigen Gesellschaft, für die die Freiheit der Frauen notwendige Bedingung ist“, so Anneka Beck, Vorsitzende der SPD-Frauen in Münster.



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