12.03.2015

Bild: Gespräch_mit_GGUA
Anneka Beck, Kirsten Eichler, Gitte Sparding

Unterstützung von Flüchtlingsfrauen vor Ort – Es gibt noch viel zu tun!

Gespräch mit der GGUA
Viele der Frauen, die in Flüchtlingsunterkünften in Münster und Umgebung leben, haben aufgrund von Traumatisierung, sexueller Gewalt, Genitalverstümmelung oder Vergewaltigung spezielle Bedarfe und sind besonders schutzbedürftig. Wie kann vor Ort auf diese besondere Situation der weiblichen Flüchtlinge eingegangen und eine sinnvolle Betreuung und Begleitung sichergestellt werden? Um diese und andere Fragen zu beantworten, hatte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Münster Kirsten Eichler von der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. (GGUA) zum Gespräch eingeladen. 30 Gäste diskutierten im Anschluss u.a. über die besonderen Bedarfe von alleinreisenden Frauen in Bezug auf die Unterbringung und Begleitung. „Wenn ich mir für die Flüchtlingsfrauen etwas wünschen dürfte, wären es eine sichere Wohnsituation und eine angemessene Beratung von Anfang an sowie der Zugang zu Integrationskursen, um die deutsche Sprache zu erlernen“, sagte Eichler im Gespräch. Vor allem für traumatisierte Frauen seien die fehlenden Verständigungsmöglichkeiten ein großes Problem in den Anhörungsverfahren und bei der therapeutischen Versorgung. Viele der Anwesenden bestätigten, dass vor allem die Koordination der ehrenamtlich durchgeführten Deutschkurse verbessert werden müsse. „Aus politischer Sicht bedeutet das, das wir auf kommunaler Ebene die Vernetzung der Unterstützungsmaßnahmen fördern und eine dauerhafte Begleitung und Vorbereitung der Ehrenamtlichen einführen sollten“, so Gitte Sparding, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Frauen Münster, „hinzu kommt, dass es geeignete Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder während der Sprachkurse geben muss, damit diese ungestört stattfinden können“. Darüber hinaus wollen sich die SPD-Frauen dafür einsetzen, dass auf Bundesebene integrationshindernde Maßnahmen verringert werden.



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