18.08.2013

Bild: ASF_Entgeltgleichheit
Jutta Schulz, Lena Oerder, Christoph Strässe, Gitte Sparding

Fraueneinkommen – MdB Christoph Strässer diskutiert mit Fachfrauen

„Lasst uns über Geld reden!“ – unter diesem Motto hatten die SPD-Frauen Münster zu einem Fachgespräch zum Thema Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen eingeladen. Mehr als dreißig interessierte Gäste nahmen die Einladung an und diskutierten angeregt mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Christoph Strässer, der stellvertretenden Münsteraner ver.di-Geschäftsführerin Jutta Schulz und der Doktorandin Lena Oerder.
„Es muss ein Entgeltgleichheitsgesetz geben“, waren sich die Anwesenden relativ schnell einig. „Ohne eine gesetzliche Regelung wird sich in der freien Wirtschaft nichts bewegen“, so Strässer, „die Zeiten der freiwilligen Absichts-Erklärungen müssen endlich vorbei sein und Frauen endlich den gleichen Lohn erhalten wenn sie gleiche oder gleichwertige Arbeit leisten.“ Strässer erinnerte daran, dass die SPD-Fraktion bereits einen Gesetzesentwurf im Bundestag eingebracht hatte, der jedoch von der Regierungsmehrheit abgelehnt wurde.
„Frauen verdienen durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer und ein nicht unerheblicher Teil dieser Lohnlücke kann nicht durch Teilzeit, längere Babypausen oder ähnliches erklärt werden, sondern steht im Zusammenhang mit Lohndiskriminierung“, erklärte Lena Oerder, die als Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung zum Thema promoviert.
Jutta Schulz machte deutlich, dass ein Gesetz für gleichen und gerechten Lohn durch flankierende Maßnahmen wie einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn und die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf begleitet werden muss.






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