01.05.2012

Bild: Kommunalakademie

Kleine Kommunalakademie für Frauen in Münster erfolgreich gestartet!

Am vergangenen Samstag (28.4.2012) hatte die AG Gleichstellung des Unterbezirksvorstands der Münsteraner SPD zum ersten Modul der kleinen Kommunalakademie für Frauen geladen. Die Modulreihe zur Förderung von Frauen im Rahmen ihres kommunalpolitischen Engagements findet in diesem Jahr erstmalig statt und startete erfolgreich mit 18 Teilnehmerinnen.
Inhaltlich ging es am ersten Tag der Kommunalakademie um kommunalpolitische Grundlagen sowie um die Münsteraner Verwaltung, die politischen Gremien und ihre Aufgaben. Schon während des Vortrags von Christina Rentzsch (stellv. Vorsitzende UB Münster) und Anneka Beck (Frauenbeauftragte UB Münster) wurde angeregt über Möglichkeiten und Grenzen kommunalpolitischen Handelns diskutiert. Die heterogene Zusammensetzung der Frauen – einige waren erfahrene Ratsfrauen, andere noch ganz neu in der Partei – trug zu einem regen Austausch, interessierten Fragen und ehrlichen Antworten bei.
Im weiteren Verlauf ging es darum, dass kommunalpolitisches Engagement „Aufregerthemen“ braucht, damit Projekte erfolgreich durchgeführt und politische Entscheidungen auch tatsächlich umgesetzt werden können. Brigitte Sträßer (FrauenForum e.V.), die in den 80er Jahren schon erfolgreich die Initiative „Frauen in den Rat“ begleitete, berichtete von ihren Erfahrungen mit dem Thema „Optionskommune“ und machte deutlich, wie wichtig die Vernetzung ist, damit ein politisch gewollter Beschluss für alle Beteiligten zufriedenstellend umgesetzt wird. Einhellige Meinung der Frauen war dann auch, dass ein strategisches Vorgehen und die Suche nach Verbündeten wichtige Schritte für eine gute Kommunalpolitik sind.
In einer Fantasiephase äußerten die Teilnehmerinnen Wünsche, die der Rat der Stadt umsetzen sollte. Die Vorschläge reichten von einem Informationsfest der Stadt, bei der sich Verwaltung, Politik und Institutionen den Bürgerinnen und Bürgern vorstellen, über das gemeinsame Schulfrühstück für alle Kinder und Jugendlichen, eine gelungene Unfallprävention und die Einrichtung von Mehrgenerationenhäusern bis hin zu der umgekehrten Geschlechterbesetzung in allen politischen Gremien für die nächsten 15 Jahre. Alle Vorschläge sind dokumentiert und sollen, entsprechend ihren Umsetzungsmöglichkeiten, weiter bearbeitet werden.
Am Ende stand fest: Wir wollen weitermachen! Das zweite Modul zum Thema Vernetzung wird voraussichtlich Anfang Juli stattfinden. Weitere Module sind zum Thema Finanzen und im methodischen Bereich (Rhetorik und sicheres Auftreten) im Verlauf des Jahres angedacht. Termine und weitere Informationen gibt es demnächst auf der Homepage der SPD Münster (www.spd-muenster.de) und der Homepage der Frauen in der SPD Münster (www.frauen.spd-muenster.de).




zurück
Berichten Sie darüber:
  • bei twitter
  • bei facebook
  • bei delicious
  • bei digg
  • bei google
  • bei webnews
  • bei Mister Wong
  • versenden
Ihr Name

Ihre Mailadresse:
Name des Empfängers
Empfänger-Adresse
Nachricht für den Empfänger
Sicherheitsfrage:Bitte tragen Sie das Ergebnis der folgenden einfachen Rechnung ein: 4 + 17 =



ASF auf Bundesebene