20.03.2012

Equal Pay Day 2012

Am Freitag den 23.3.2012 ist es wieder soweit!
Aus der Pressemitteilung von Business and professional Woman:
„Im EU-Durchschnitt verdienen Frauen rund 17 Prozent weniger als Männer.
Der europäische Equal Pay Day, der in diesem Jahr zum zweiten Mal
stattfindet und sich aus der von Eurostat ermittelten Lohnlücke errechnet,
macht dies deutlich. In Deutschland führt uns dieser Tag vor allem eines vor
Augen: Die Bundesrepublik liegt in der Statistik des ‚Gender Pay Gaps’ weit
hinter dem EU-Durchschnitt. In Deutschland findet der Equal Pay Day am
23. März statt, also ganze 21 Tage später als der europäische Tag für
Entgeltgleichheit. Deutsche Frauen müssen also nochmal 21 Tage länger
arbeiten als die durchschnittliche EU-Bürgerin, um dasselbe Entgelt zu
erhalten, das ihre männlichen Kollegen bereits am 31. Dezember des
Vorjahres verdient haben.
Es ist wichtig und richtig, dass die Europäische Kommission einen
europaweiten Equal Pay Day begeht, um in ganz Europa das Bewusstsein
für das geschlechtsspezifische Lohngefälle zu schärfen. Denn die
Lohnschere hat Auswirkungen auf das gesamte Leben von Frauen: Aufgrund
der niedrigeren Löhne und Gehälter erwirtschaften Frauen weniger
Vermögen und beziehen niedrigere Renten. In Deutschland wächst die
Lohnlücke von durchschnittlich 23 Prozent zu einer Rentenlücke von sage
und schreibe 59 Prozent an. Das führt zu einem großen Armutsrisiko für
Frauen, einer enormen Belastung der Sozialkassen und schwächt nicht
zuletzt die Inlandsnachfrage durch die eingeschränkte Kaufkraft von Frauen.
Deutschland steht in der EU-Statistik zum Entgeltunterschied auf den
hintersten Plätzen. Das können und wollen wir nicht länger hinnehmen. Mit
dem 5. Equal Pay Day und einer bundesweiten Aktion zum
Schwerpunktthema “Lohnfindung” wollen wir den Druck auf die Entscheider
weiter erhöhen und Verantwortungen benennen. Es muss endlich Bewegung
in den Prozess kommen; wir wollen nicht länger Schlusslicht in Europa sein.”

Weitere Infos unter: www.equalpayday.de



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