23.01.2009

Bild: straesser-profamilia

SPD: Beratung zur Pränataldiagostik sichern

"Die Schwangeren sollen sowohl über die Risiken der Diagnostik als auch über Hilfen und Möglichkeiten bei einem auffälligen Befund so informiert werden, dass sie in der Lage sind, ohne Zeitdruck eine eigenverantwortliche Entscheidung zu treffen." So der Tenor eines Gesprächs, das der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Strässer mit Vertreterinnen von Pro Familia führte.

Von der Ärztin Dr. Angelika Dohr liessen sich Strässer und die SPD-Frauen über die psychosoziale Beratung zur Pränataldiagnostik an der Uni-Klinik informieren. Dieses unverzichtbares Angebot von Pro Familia muss nach Ansicht der Gesprächsbeteiligten ausgeweitet und dauerhaft abgesichert werden. Insbesondere ist die Ausweitung notwendig, um keine Vakanzen in der Beratung eintreten zu lassen. Anhand von anonymen Falldarstellungen schilderte Frau Dr. Dohr aus ihrer Beratungspraxis die hochdiffrenzierten Diagnosemöglichkeiten in der Uni-Klinik und den großen Beratungsbedarf von Frauen und Paaren, deren Kind möglicherweise behindert oder krank ist. Insbesondere die seelische Belastung erfordert frühzeitig eine adäquate Beratung, um eine Traumatisierung zu verhindern. Eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen, insbesondere im Schwangerschaftskonfliktgesetz, hielten die Gesprächsteilnehmenden nicht für erforderlich.


v.l. Sonja Diekmann, Ratsfrau Beanka Ganser, Dr. Angelika Dohr, Adelheid Kubitz-Eber, Christoph Strässer MdB, Marianne Hopmann



zurück
Berichten Sie darüber:
  • bei twitter
  • bei facebook
  • bei delicious
  • bei digg
  • bei google
  • bei webnews
  • bei Mister Wong
  • versenden
Ihr Name

Ihre Mailadresse:
Name des Empfängers
Empfänger-Adresse
Nachricht für den Empfänger
Sicherheitsfrage:Bitte tragen Sie das Ergebnis der folgenden einfachen Rechnung ein: 40 + 20 =



ASF auf Bundesebene