02.04.2007

Bild: ASF-Internat.Frauentag

Gender Mainstreaming oder Neue Frauenbewegung

Nicht der Kampf um Emanzipation, nur die Form der Auseinandersetzung hat sich geändert, so die SPD-Landtagsabgeordnete Svenja Schulze auf einem Diskussionsforum, das die SPD-Frauen anlässlich des Internationalen Frauentages am Wochenende im Bürgertreff der AZukunftswerkstatt Kreuzviertel e.V.“ durchführten. Das konnten die Teilnehmerinnen gerade auch mit den jungen Frauen diskutieren, die gekommen waren. Dabei waren auch zwei französische Studentinnen, die Erfahrungen aus ihrem Heimatland beitragen konnten, wo z.B. der Begriff ARabenmutter gänzlich unbekannt ist.
Die jungen Frauen meinten nicht, dass die Emanzipation versandet sei, vielmehr nutzten sie sie selbstverständlich. Doch Kampf gebe es immer noch genug, immer noch notwendig seien Vernetzungen, Seilschaften der Frauen. So habe sich der Anteil der Professorinnen an den Universitäten seit 20 Jahren nicht erhöht und die Auswirkungen am Arbeitsmarkt treffe Frauen ganz besonders hinsichtlich unsicherer Arbeitsplätze, Zeitverträge, Generation Praktikum. Familiengründung sei ihnen wichtig, aber nur zusammen mit ihrer beruflichen Karriere. Das warf natürlich die Frage nach den Aneuen Vätern auf, die so richtig noch nicht gesichtet werden. Auch die älteren SPD-Frauen waren gut zufrieden mit der Diskussion und sehen einer neue Frauenbewegung entgegen.


Foto: v.l.: Anneka Beck, Ratsfrau Marianne Hopmann, Gitte Sparding, Svenja Schulze MdL, Leila Mehnane und Christine Blumauer




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