Politische Teilhabe von Migrantinnen

Veranstaltungsreihe Migration & Flucht – Frauen im Fokus

Wir laden ein! Online Themenabend zum Zuhören, Informieren, Nachfragen, Mitreden.

Die Stimmen von Migrantinnen und Frauen mit Fluchterfahrungen sind in politischen Diskursen deutlich unterrepräsentiert. Meist sind es Männer, die sich organisieren, öffentlich auftreten oder sogar Ämter übernehmen.
Warum ist das so? Was hält Frauen davon ab, sich zu engagieren und was kann, was muss dagegen unternommen werden?


Mit María A. Salinas, der ersten weiblichen Vorsitzenden des Integrationsrates der Stadt Münster, und Bibiane Benadio, SPD-Kommunalpolitikerin in Münster, haben wir zwei starke politische Frauen zu Gast, die uns von persönlichen Erfahrungen aus ihrer politischen Praxis berichten. Außerdem wird uns Tajana Graovac von DaMigra e.V., dem Dachverband der Migrantinnenorganisation, strukturelle Probleme aus wissenschaftlicher Perspektive erläutern.


Die drei Expertinnen werden uns in einem Gespräch von Herausforderungen, aber auch Erfolgsbeispielen und Empowerment-Möglichkeiten berichten. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


Wir freuen uns auf rege Teilnahme und Diskussion. Den Teilnahme-Link und / oder weitere Infos gibt es bei: tanja.andor@spd-muenster.de


Unsere Veranstaltungsreihe: „Flucht & Migration – Frauen im Fokus“ beschließen wir dem Thema Psychische Belastung und soziale Situation von Fluchterfahrenen, ebenfalls mit Referent*innen aus Wissenschaft und Praxis. (Termin folgt)


Titelbild: Jana Wind

Geflüchtete auf der politischen Agenda

Veranstaltungsreihe Migration & Flucht – Frauen im Fokus

Anlässlich der Wochen gegen Rassismus laden die SPD-Frauen am Dienstag, den 23. März alle Interessierten zur Teilnahme an der Veranstaltungsreihe „Migration & Flucht – Frauen im Fokus“ ein.

In der digitalen Sitzung möchten wir gemeinsam mit zwei Referentinnen der Seebrücke Münster, Lisa Kapteinat, MdL, und Ratsfrau Doris Feldmann über den Umgang mit Geflüchteten in Bund, Land und der Stadt Münster diskutieren. Wir sprechen über den aktuellen Stand zum „Sicheren Hafen“ in Münster. Was muss die Stadt Münster oder das Land NRW unbedingt besser machen, damit wir beispielsweise weitere Tote auf dem Mittelmeer verhindern können? Wie können wir uns mit Geflüchteten solidarisieren? Wie geht die Stadtgesellschaft mit Geflüchteten um? 

Die Situation im Mittelmeerraum, zuletzt auch leider deutlich geworden auf den griechischen Inseln, ist untragbar. In den meisten Fällen sind es auch vor allem die Frauen und Kinder, die unter der Krise mit am stärksten leiden. Als Gesellschaft müssen wir weiter an Lösungen arbeiten, wie diesen Menschen geholfen werden kann. Die Initiative „Sicherer Hafen“ leistet dabei einen großartigen Beitrag. Es macht mich froh zu sehen, wenn Gemeinde, Städte und Kommunen sich auf diese Weise mit geflüchteten Menschen solidarisieren. Aber auch als Land NRW müssen wir geeignete Bedingungen schaffen. Ich freue mich darauf, dort ins Gespräch zu kommen und die Sichtweise der Landespolitik darzustellen“, so die Landtagsabgeordnete Lisa Kapteinat zu der Veranstaltung.

Der Veranstaltungsreihe zum Zuhören, Informieren, Nachfragen und Diskutieren folgen noch zwei weitere Themenabende, mit Referentinnen aus Wissenschaft und Praxis. Interessierte erhalten unter E-Mail tanja.andor@spd-muenster.de den Zoom-Link zur digitalen Teilnahme an der Veranstaltung und weitere Informationen.

Münsters SPD-Frauen zum Internationalen Frauentag

Laut UNHCR waren 2020 über 80 Mio. Menschen weltweit auf der Flucht vor Menschenrechtsverletzungen, Konflikten, Gewalt und Verfolgung. Der Anteil von Frauen unter Flüchtenden ist steigend. Sie fliehen aus ihren Heimatländern auch aus geschlechtsspezifischen Fluchtursachen und sind sowohl auf der Flucht als auch den Asylen erheblichen Risiken ausgesetzt.

Zum diesjährigen Internationalen Frauentag setzen die SPD-Frauen mit ihrer Veranstaltungsreihe „Flucht und Migration – Frauen im Fokus“ deshalb diesen besonderen Schwerpunkt. „Wir freuen uns über die tolle Resonanz, rund 40 Interessierte folgten am Donnerstagabend unserer Einladung und schalteten sich zum virtuellen Auftakt der Veranstaltungsreihe ein.“ so Dr. Tanja Andor, Frauenbeauftragte und Vorsitzende der SPD-Frauen Münster.

Zuverlässige Wissensgrundlagen schaffen, zu diesem gesellschaftlich wichtigen und häufig kontrovers diskutierten Thema, war ein Ziel der Gastgeberinnen. Hierzu luden sie die Expertinnen der GGUA Flüchtlingshilfe ein. Katrin Hermsen und Hêvron Ala erläuterten die verschiedenen Stationen eines Asylverfahrens in Deutschland, klärten fundiert über Rechtsgrundlagen und ihre konkrete Umsetzung auf und gingen auf die besonderen Situationen und Probleme von Frauen ein. Die anschließenden Fragen und Diskussionsbeiträge brachten große Solidarität und Handlungsbedarf zum Ausdruck. So unterstützte Kerstin Spriesterbach, Berliner SPD-Politikerin, dass besonders im Bereich Familiennachzug die Bedingungen erheblich verbessert werden müssen, denn – so machte auch Hêvron Ala, GGUA in ihrem Vortrag deutlich: „Familien gehören zusammen. Oder?“ Stattdessen sind die aktuellen Hürden beim Familiennachzug zu hoch, die Beantragung langwierig und setzt Familien, zumeist Frauen und ihre Kinder, erheblichen Gefahren aus. So müssen beispielsweise Frauen aus Afghanistan für die Beantragung mit ihren Kindern zur deutschen Botschaft nach Pakistan oder Indien reisen.

Kritisch diskutiert wurden außerdem die in NRW, gemeinsam mit Bayern, außerordentlich langen Verweildauern in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen des Landes mit den Rahmenbedingungen, zu denen eine minimale Gesundheitsversorgung und fehlende Beschulung von Kindern- und Jugendlichen gehören. Absolut erforderlich sind Unterkünfte, die insbesondere Frauen und Mädchen ausreichenden Schutz und Rückzug bieten sowie frühe Beratungs- und Förderangebote. Die drei nachfolgenden Veranstaltungen der Themenreihe geben Gelegenheit das Begonnene zu vertiefen und über weitere Aspekte, z.B. die politische Partizipation und Selbstorganisation von Migrant*innen, zu sprechen (Infos: Tanja.Andor@spd-muenster.de).

Internationaler Frauentag

anlässlich des Internationalen Frauentages laden die SPD-Frauen am Donnerstag, den 04. März alle Interessierten zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Migration & Flucht – Frauen im Fokus“ ein.

In der digitalen Auftaktveranstaltung befassen wir uns zusammen mit zwei Referentinnen der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. (GGUA Flüchtlingshilfe) mit rechtlichen Bedingungen rund um Migration und Flucht. 

Die Veranstaltungsreihe zum Zuhören, Informieren, Nachfragen und Mitreden beginnt zum Internationalen Frauentag und dauert bis in die Münsteraner Wochen gegen Rassismus hinein. Sie umfasst insgesamt vier Themenabende, mit Referentinnen aus Wissenschaft und Praxis.

  • Rechtliche Grundlagen verstehen – mit der GGUA (04.03.21; 20.00-21.30 Uhr)
  • Geflüchtete auf der politischen Agenda: Wie gehen wir in Bund, Land und in Münster mit Geflüchteten um? Mit der Initiative Seebrücke (23.03.21, 20.00-21.30 Uhr)
  • Psychische Belastung und soziale Situation von Fluchterfahrenen – mit Wissenschaftlerinnen (Termin folgt, 20.00-21.30 Uhr)
  • Politische Partizipation & Selbstorganisation von Frauen mit Migrationshintergrund – mit dem Integrationsrat MS (Termin folgt, 20.00-21.30 Uhr) 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns, wenn Sie/Ihr für die Veranstaltungen werbt.

Die Zugangsdaten und den Zoom Link für die Veranstaltung am 04.03.21 von 20-21.30 Uhr gibt es unter:

Mailto: tanja.andor@spd-muenster.de

Für weitere Infos, bei Fragen, technischen Problemen etc. melden Sie sich / Ihr Euch gerne!

SPD-FRAUEN SOLIDARISCH MIT DEN POLNISCHEN FRAUEN

Die SPD-Frauen in Münster erklären sich solidarisch mit den polnischen Frauen, die seit Wochen beharrlich gegen die Verschärfung des Verbots von Schwangerschaftsabbrüchen protestieren. „Sie haben es geschafft, große Teile der polnischen Stadt- und Landbevölkerung dagegen zu mobilisieren. Dafür gebührt ihnen unsere Hochachtung und Solidarität“, unterstützt die Frauenbeauftragte der SPD, Tanja Andor, diesen Protest.

„Denn ein solcher Rückfall in die totale Illegalität von Schwangerschaftsabbrüchen, die wiederum die gesundheitliche Gefährdung von Frauen nach sich ziehen würde, darf in Europa nicht mehr passieren.Dieses Gesetz würde nahezu jeglichen Abbruch unterbinden und mit hohen Strafen bewehren. Selbst eine Fehlgeburt könnte dann statt medizinischer Versorgung eine staatsanwaltliche Untersuchung zur Folge haben“, verdeutlicht Ratsfrau Doris Feldmann. „Es ist unmenschlich und respektlos, dass ein Staat Frauen zwingen will, auch schwerst behinderte Kind zur Welt bringen. Die polnische Regierung sollte Strukturen schaffen, um die zu unterstützen, die sich dafür entscheiden.“


	

SPD FÜR GLEICHSTELLUNG IN MÜNSTER

SPD-FRAUEN STELLEN GEMEINSAM MIT OB-KANDIDAT DR. MICHAEL JUNG DAS KANDIDATINNEN-PLAKAT VOR

In der laufenden Ratsperiode sind von den 74 Ratsmandaten nur 23 von Frauen besetzt (31%). Dabei liegt der Frauenanteil bei der SPD-Fraktion bei 47%, bei den Grünen bei 40%, bei der FDP bei 25% und bei der CDU bei nur 20%. Auch bei der kommenden Kommunalwahl tritt die SPD wieder mit einer quotierten Kandidat*innenliste an. Mit dem schon traditionellen Kandidatinnen-Plakat wirbt die SPD für ihre starke Frauenrepräsentanz im neuen Rat.

„Wir stehen für eine gleichgestellte Vertretung von Frauen in allen städtischen Gremien und gehen mit gutem Beispiel voran. Wir treten auch dafür ein, dass die Stadt als Arbeitgeberin ausnahmslos gleiche Repräsentanz und Bezahlung von Frauen in allen Arbeitsbereichen gewährleistet. Dies gilt auch für die städtischen Unternehmen und insbesondere deren Geschäftsführungen“, so der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Dr. Michael Jung. „Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat für uns absolute Dringlichkeit ein ausreichendes, gutes und am Bedarf orientiertes Betreuungsangebot im gesamten Stadtgebiet zu realisieren“, betont Dr. Tanja Andor, Vorsitzende der SPD-Frauen und Ratskandidatin (Bahnhof/ Pluggendorf). „Wichtig ist uns auch, Beratungs- und Unterstützungsangebote für Menschen in Problemlagen, zu denen häufig Frauen gehören, weiter auszubauen. Dazu gehören z.B. Menschen in Altersarmut und Alleinerziehenden, deren Erwerbseinkommen oft aus familiären Gründen nicht reicht, um die eigene Existenz zu sichern sowie Schwangerschaftskonfliktberatung. Opfer sexualisierter Gewalt, die Zuflucht in Frauenhäusern suchen, brauchen effektive Unterstützung dabei, bei knappem Wohnraum und teuren Mieten in eine eigene Wohnung ziehen zu können“, ergänzt Dr. Andor. Für die Sozialdemokrat*innen ist wichtig, dass Gleichstellung als Querschnittsaufgabe bei allen politischen Entscheidungen berücksichtigt wird. „Das wollen wir sowohl in der Haushaltsplanung als auch der Stadtplanung verwirklichen, damit wir eine geschlechtergerechte Stadt erreichen“, sind sie sich einig.

Starke Frauen für ein starkes Münster

Am 20.06.20 haben wir unsere Ratskandidat*innen nominiert. Mit vielen tollen Frauen in einem kompetenten Team und einem starken Programm für Münster starten wir in den Kommunalwahlkampf 2020. Wir sind bereit!

Sprich mit…! Online-Dialog zu Klimaschutz und Verkehrswende

Einladung zum Online-Dialog der SPD-Frauen zu Klimaschutz und Verkehrswende am Dienstag, 23.06. – 20 Uhr

In den letzten Jahren ist viel über Klimaschutz und Verkehrswende geredet worden, tatsächlich hat sich in Münster noch viel zu wenig geändert. Das möchte die SPD-Münster ändern und dafür konkrete Maßnahmen umsetzen.

Um diese Positionen und Maßnahmen vorzustellen und zu diskutieren, laden die SPD-Frauen Münster zu einem Diskussionsabend am Dienstag, den 23.06. um 20 Uhr ein.

Damit in der aktuellen Situation alle sicher teilnehmen können, findet die Veranstaltung digital über Zoom statt. Nach vorheriger Registrierung unter https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZIlcumtqD0qGNFC_qMsZc4Z8ZBIPBfir30y erhalten Interessierte eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting.

Hedwig Liekefedt, die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion sowie Lia Kirsch, Mitglied des Ausschusses für Stadtplanung und –entwicklung, Verkehr und Wohnen, werden zum Einstieg die aktuelle Situation und die Ideen für Münster darstellen. Im Anschluss daran sind alle Interessierten eingeladen, gemeinsam zu diskutieren.

Münsters SPD-Frauen: Kinder beim Krisenmanagement nicht vergessen!

Angesichts der anhaltenden Corona-Krise sorgen sich  Münsters SPD-Frauen um Kinder, Jugendliche und Familie: „Wir vermissen bei den getroffenen und geplanten Entscheidungen den Fokus auf Kinder und Jugendliche. Auch die Bedürfnisse von Familien müssen dringend mehr Beachtung finden,“ fordert Dr. Tanja Andor, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF).

Zu spät wurden nach Ansicht der Sozialdemokratin die Notbetreuung in Kitas und Schulen bei drohender Kindeswohlgefährdung geöffnet. „Gerade diese Kinder kommen aber auch jetzt kaum in den Bildungseinrichtungen an –  viel zu lange wurden auch alleinerziehenden Eltern der Zugang zur Notbetreuung verwehrt.“ unterstreicht SPD-Ratsfrau Doris Feldmann.

„Nach acht Wochen Ausnahmezustand sind  die Bedürfnisse von Kindern mit den Anforderungen an berufstätige Eltern in nahezu allen Familien nicht mehr zu vereinbaren“, ist sich Tanja Andor sicher. „Wir brauchen für die Eltern, die in dieser Krise Erwerbstätigkeit, Home Schooling und Kinderbetreuung vereinbaren müssen, arbeitsrechtliche und finanzielle Unterstützungsmaßnahmen, die auch Anreize für die gleiche Verteilung der Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern setzen. Außerdem ist es wichtig, sicher zu stellen, dass psychosoziale Unterstützungsangebote auch unter erschwerten Corona-Bedingungen dort zugänglich sind, wo sie gebraucht werden. “

Für Münsters SPD Frauen besteht kein Zweifel daran, dass angesichts der Krise Gesundheit Vorrang hat. „Das muss aber auch für die seelische Gesundheit und den Schutz von Kinder und Jugendlichen gelten“, so Andor. „Wenn über Lockerungen von Maßnahmen entschieden wird, sollte vorrangig geprüft werden, wie den Rechten der Kinder auf Schutz, Fürsorge und Spiel sowie besondere Fürsorge bei Behinderung wieder mehr Geltung verschafft werden kann. Hierbei ist besonders wichtig, die Kontaktbeschränkungen, insbesondere für Kinder unter sechs Jahren, anzupassen, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten sowie Betreuungs- und Bildungseinrichtungen wieder zugänglich zu machen“. Die schrittweise Öffnung der Bildungseinrichtungen wird nach Ansicht von Doris Feldmann nicht nur deren Schul- und Bildungslaufbahnen sichern, sondern auch die gesunde Entwicklung, und ist auch gerade für die Jüngeren wichtig, die noch nicht so selbständig und digital lernen können: „Nicht alle Kinder und Jugendlichen werden die Einschränkungen folgenlos überstehen – und es bewegt mich sehr, dass es ausgefeilte Pläne für den Neustart der Bundesliga gibt, aber nur amateurhafte für die Bildungseinrichtungen.“