SPD FÜR GLEICHSTELLUNG IN MÜNSTER

SPD-FRAUEN STELLEN GEMEINSAM MIT OB-KANDIDAT DR. MICHAEL JUNG DAS KANDIDATINNEN-PLAKAT VOR

In der laufenden Ratsperiode sind von den 74 Ratsmandaten nur 23 von Frauen besetzt (31%). Dabei liegt der Frauenanteil bei der SPD-Fraktion bei 47%, bei den Grünen bei 40%, bei der FDP bei 25% und bei der CDU bei nur 20%. Auch bei der kommenden Kommunalwahl tritt die SPD wieder mit einer quotierten Kandidat*innenliste an. Mit dem schon traditionellen Kandidatinnen-Plakat wirbt die SPD für ihre starke Frauenrepräsentanz im neuen Rat.

„Wir stehen für eine gleichgestellte Vertretung von Frauen in allen städtischen Gremien und gehen mit gutem Beispiel voran. Wir treten auch dafür ein, dass die Stadt als Arbeitgeberin ausnahmslos gleiche Repräsentanz und Bezahlung von Frauen in allen Arbeitsbereichen gewährleistet. Dies gilt auch für die städtischen Unternehmen und insbesondere deren Geschäftsführungen“, so der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Dr. Michael Jung. „Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat für uns absolute Dringlichkeit ein ausreichendes, gutes und am Bedarf orientiertes Betreuungsangebot im gesamten Stadtgebiet zu realisieren“, betont Dr. Tanja Andor, Vorsitzende der SPD-Frauen und Ratskandidatin (Bahnhof/ Pluggendorf). „Wichtig ist uns auch, Beratungs- und Unterstützungsangebote für Menschen in Problemlagen, zu denen häufig Frauen gehören, weiter auszubauen. Dazu gehören z.B. Menschen in Altersarmut und Alleinerziehenden, deren Erwerbseinkommen oft aus familiären Gründen nicht reicht, um die eigene Existenz zu sichern sowie Schwangerschaftskonfliktberatung. Opfer sexualisierter Gewalt, die Zuflucht in Frauenhäusern suchen, brauchen effektive Unterstützung dabei, bei knappem Wohnraum und teuren Mieten in eine eigene Wohnung ziehen zu können“, ergänzt Dr. Andor. Für die Sozialdemokrat*innen ist wichtig, dass Gleichstellung als Querschnittsaufgabe bei allen politischen Entscheidungen berücksichtigt wird. „Das wollen wir sowohl in der Haushaltsplanung als auch der Stadtplanung verwirklichen, damit wir eine geschlechtergerechte Stadt erreichen“, sind sie sich einig.