SPD-Frauen zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen und Mädchen zählt zu den häufigsten Menschenrechtsverletzungen weltweit, auch in Deutschland wird jede vierte Frau in ihrem Leben Opfer von Gewalt. Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen drücken die SPD-Frauen Münster ihre Solidarität mit den Opfern von Gewalt und Sexismus aus und fordern den Ausbau und die Verbesserung der Strukturen für effektive Gewaltprävention und Opferschutz. „Wir brauchen dringend flächendeckende und ausreichend finanzierte Notrufe, Beratungsstellen, Frauenhäuser und Therapieangebote, damit jede betroffene Frau und ihre Kinder Schutz, Unterstützung und Lebensperspektive bekommen.“ fordert Doris Feldmann, stellv. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. „Darüber hinaus ist es wichtig“, ergänzt Dr. Tanja Andor, Frauenbeauftragte der SPD-Münster, „dass die rechtlichen Rahmenbedingungen weiter verbessert werden. Hierzu gehören beispielsweise die Stärkung der Unterstützung und der Rechte der Opfer in Strafverfahren wegen sexualisierter Gewalt sowie rechtliche Regelungen zur Bekämpfung von digitaler Gewalt, von der nach internationalen Untersuchungsergebnissen Frauen in besonderem Maße betroffen sind“.

SPD-Frauen engagieren sich in der Kommunalpolitik

„Es gibt keinen Erfolg ohne Frauen“ (Kurt Tucholsky) –  unter diesem Motto stand der Austausch, zu dem die SPD-Frauen in der vergangenen Woche in die Alexianer-Waschküche eingeladen hatten.

Im Rahmen ihrer Kommunalakademie konnte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) u. a.  SPD-Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson für den  Dialog gewinnen. Gemeinsam mit anderen Frauen, die sich in Münster kommunalpolitisch engagieren, beantwortete sie Fragen, die Tanja Andor, Frauenbeauftragte der SPD-Münster, stellte: „Welche Eigenschaft muss eine Bürgermeisterin haben?  Wie sieht der Terminkalender einer Ratsfrau aus? Welche Aufgaben habe ich in der Bezirksvertretung? Welche Unterstützung gibt es für Frauen, die sich ehrenamtlich kommunalpolitisch engagieren?“ Ratsfrau Doris Feldmann – selbst berufstätige Mutter von drei schulpflichtigen Kindern und ehrenamtliche Ratsfrau – zog ihre persönliche Bilanz:  „Mit unerschütterlicher Freude an Gestaltung und Mitwirkung sowie funktionierenden Netzwerken gelingt das Ganze.“ Beate Kretzschmar, die sich als SPD-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung West engagiert, machte es konkret: „Als Bezirksvertreterin sieht man vor Ort, was man durchsetzen konnte. Ohne mich gäbe es etwa nicht die Planung, alle Straßen im neuen Oxford-Quartier nach weiblichen Opfern des Nationalsozialismus zu benennen.“